Felix in Südkorea

Meine Erfahrungen und Erlebnisse.

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Wandern auf den 북한 Berg

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Am letzten Montag war ein Feiertag in Korea. Und den habe ich genutzt um mit einem Freund auf den 북한 Berg zu wandern. Doch wir waren nicht die einzigen die auf diese Idee kamen. Das zeigte sich schon beim Bus welchen wir nahmen um zum Fuß des Berges zu gelangen. Der war nämlich so voll, dass er nach unserer Station erst wieder anhielt als Leute aussteigen wollten. Es passte echt keiner mehr hinein. Also nicht so wie man sich in Deutschland vielleicht einen vollen Bus vorstellt, sondern richtig voll. Selbst mit quetschen hätte da niemand mehr reingepasst.  Und dieser Bus fährt nicht jede halbe Stunde, sondern alle 10 Minuten. Und genau so voll wie da schon erwartet war dann auch der Berg.
Es war ein Mix zwischen Klettern, weil es teilweise echt weniger wie wandern war bei einigen sehr steilen Passagen, und einkaufen am Samstag Nachmittag in der Kölner Innenstadt, zumindest von der Menschenmenge. Die meisten der Mitwanderer waren auch höchst professionell gekleidet. ich hatte immerhin meine Wanderschuhe, doch mit fehlte die Atmungsaktive Hose und T-Shirt. Eine weitere interessante Sache fande ich den Gebrauch von Handys. Viele, öfters Leute geschätzt um die 40, hatten sich ihr Smartphone hinten an den Rucksack geklemmt und hörten laut koreanische Musik. So zogen wir also fröhlich beschallt mit einer menge mitwanderer den Berg hinauf. Doch das war schwieriger als erwartet. Also es war für mich kein Problem, doch als ich anfangs auch einige 6-10 Jährige Kinder sah dachte ich das wird jetzt eher wie ein gemächlicher Sonntagsspatziergang nur mit etwas Steigung. Aber Kurz vor dem Gipfel ging es dann richtig abenteuerlich los. Der ganze Gipfel war ein riesiger Steinbrocken und auch dementsprechend zu besteigen. Zwar waren einige Haltegitter angebracht, doch dass machte die Sache nicht viel leichter. Falls also ein Kind dort hinauf wollte halfen alle umstehenden so gut wie sie konnten und feuerten die Kinder an. Doch nicht nur die Kinder sondern auch alle anderen die so aussahen als könnten sie ein wenig Unterstützen gebrauchen. Oben angekommen bot sichmir auch in unerwartetes Bild. Überall saßen Wanderer in kleinen Grüppchn zusammen und aßen Instantramen(Instantnudelsuppe). Wir hatten leider keine dabei und so blieb uns nur unsere mitgebrachten Kekse zu verspeisen, die Aussicht zu genießen und dann den Rücktrit anzutreten.

Wieder am Fuß des Berges angekommen kauften wir und dann aber direkt im nächsten Supermarkt Instantramen und eine Flasche Makgeolli und ließen so die Wanderung ausklingen.  Ich persönlich hatte ja noch nie ein Problem mit vielen Menschen und fand es deshalb auch diesmal garnicht schlimm oder negativ. Ich war vor allem davon begeistert wie viele Menschen doch unterwegs waren und wie genial die Aussicht von da oben war. Ich freue mich schon den nächsten Berg zu erklimmen.

Wer noch mehr Bilder möchte, auch wenn da weniger menschen unterwegs waren und die Bilder nicht von mir sind, schaut am besten Hier!

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